Seit über einem Jahr belastet die COVID-19 Krise viele Menschen. Mittlerweile sind in sehr vielen Bereichen unseres Lebens die Angst vor Ansteckung oder negative Gefühle z.B. zu den Schutzmaßnahmen präsent: beim Einkaufen, in der Schule, bei der Arbeit, zuhause und in den Medien. Diese von außen kommenden Ängste und Gefühle können auch das eigene Gemüt verändern. Das Gehirn lernt sozusagen die Angst und dies führt oft zu einer Verschlechterung der eigenen Lebensqualität. Dieser Artikel enthält einige einfache Tipps, um dem entgegen zu wirken.

Die gute Nachricht ist ..

Unser Gehirn und unsere Gefühlswelt können trainiert werden – ähnlich wie bei einem Muskel. Neuere Forschungen haben ergeben, dass sich unsere Gehirnstrukturen bis ins hohe Alter durch unser Denken verändern können. Dieser Effekt wird Gehirnplastizität genannt. So wie häufig gefühlte Ängste und negative Gefühle zu vermehrter Frustration, Niedergeschlagenheit oder Aggression führen, so verstärken positive Gedanken und Gefühle das allgemeine Harmonie- und Wohlbefinden.

Muskelentspannung löst die Angst

Haben wir Angst, so wird dies meist von gefühlter Enge und Muskelanspannung begleitet. Werden jetzt die Muskeln bewusst entspannt, so lässt unsere Angst automatisch nach. Bei regelmäßiger Wiederholung wird das Denken insgesamt wieder positiver, flexibler und es eröffnen sich weitere Handlungsmöglichkeiten.

Kurze Entspannungsübung

  1. Suche eine ruhige Umgebung auf (z.B. im Wald)
  2. Nimm eine entspannte Sitzposition ein
  3. Entspanne alle Muskeln (Gesicht, Schulter, Arme, Beine, …)
  4. Spüre den Kontakt deines Körpers zur Unterlage
  5. Atme nun ruhig in den Bauch
  6. Atme bewusst ein und lasse mit jedem Ausatmen nach und nach alle körperlichen und gedanklichen Anspannungen los.

Diese Übung ein- oder mehrmals täglich für 5-10 Minuten durchgeführt, fördert die innere Ruhe und Gelassenheit

Weitere Tipps

Auch mit den folgenden Tätigkeiten verbessert sich die Gefühlslage spürbar zum Positiven:

  • In der Natur sein (z.B. Spazierengehen)
  • Bewegung (z.B. Radfahren)
  • Yoga oder Meditation
  • Begegnungen mit positiven Menschen (auch per Telefon)
  • Entspannung üben (siehe unten)
Wenn es schlimmer ist …

Bei schwerwiegenderen Ängsten oder häufiger Niedergeschlagenheit ist es wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen, z.B. bei einem Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie.

 

Stefanie Kahl und Martin Licht,
Heilpraktiker für Psychotherapie in Wennerstorf

(Website von Stefanie Kahl)

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Martin Licht
Heilpraktiker für Psychotherapie

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